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Bericht zur Mitgliederversammlung

Der Bericht des Vorstandes des Tennisclubs Gersprenztal auf der Mitgliederversammlung am 14. März war durchwachsen: Neben einem Mitgliederverlust war das Jahr 2017 durch das schlechte Wetter sowohl bei der Bewirtschaftung im Vereinsheim als auch bei dem geringen Zuspruch der angebotenen Veranstaltungen nicht durch einen Gewinn gekennzeichnet.
Die ca. 40 anwesenden Mitglieder hörten die Worte des Vorsitzenden, Jürgen Podein: „Wir stehen vor schwierigen Zeiten. Jedes Vereinsmitglied muss Verantwortung übernehmen“.
Nach den Berichten der einzelnen Vorstandsmitglieder und der Entlastung des Vorstandes wurde viel diskutiert. Es wird ab der kommenden Saison einen neuen Vereinstrainer, der von der Tennisschule Wiesinger gestellt wird, geben. Die Arbeitsgruppe Mitgliedergewinnung- und bindung unterbreitete Vorschläge, mit welchen Maßnahmen neue Mitglieder gewonnen werden können. Dazu gehörten u.a. eine gute Werbung sowie attraktive Angebote für Familien.
Auch das Thema „Arbeitsstunden“ wurde besprochen. Von Seiten des Vorstandes erging der Appell an die Mannschaften des Vereins, zusätzlich zu den Arbeitsstunden freiwillige Dienste bei der Bewirtschaftung zu übernehmen, um Kosten für Aushilfskräfte einzusparen. Alle waren sich jedoch einig darin, dass eine Bewirtschaftung die Attraktivität des Vereins bei den Mitgliedern steigert. Bereits in den vergangenen Jahren wurden Einsparungen erreicht. Doch das ist nicht ausreichend, um die regelmäßig anfallenden Kosten, wie z.B. für die jährliche Platzüberholung, zu decken.
Die wunderschön gelegene 10-Platz-Anlage in Reinheim-Spachbrücken in der Nähe der Kuckucks-Grillhütte wird in den nächsten Jahren möglicherweise Plätze schließen müssen, wenn sich die Anzahl der Mitglieder nicht wieder erhöht.

Aber es gab auch Erfreuliches: das Engagement des Vorstandes ist ungebrochen. Es fanden sich einige Mitglieder, die als Team den Breitensportbereich von Klaudia Kolloch übernehmen. Sie kann ihr Amt aus familiären Gründen nicht weiter ausüben. Der Vorstand bedankte sich für ihren Einsatz.
Eine weitere Neuerung gibt es im Verein: es gibt zwei Mitgliederbeauftragte, die als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung stehen.

Und: die hinter den Plätzen lebende Biberfamilie stellt keine Bedrohung mehr für die Plätze dar. Die von ihr errichtete Seenlandschaft ist schön anzusehen. Gemeinsam mit den Naturschutzbehörden wurden Maßnahmen ergriffen, die sowohl dem Verein als auch den Bibern helfen, Seite an Seite zu leben.