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3 einfache Wege seine Anzahl der leichten Fehler zu minimieren

Diesen halbhohen, leichten Ball aus dem Halbfeld mit der Vorhand. Diesen doch leichten, gar nicht so kompliziert zu spielenden Überkopfball. Dieses “einfach nur noch rein spielen”- Ding. Bonjour tristesse: Es ist weitaus schwieriger als Du denkst.

Was Dein Kopf und Dein Körper mit leichten Fehlern zu tun haben. Und wie Du dies ab sofort änderst.

Weg Nummer 1: Fang an die leichten Schläge ernst zu nehmen

Man schaltet ab bevor man den Ball trifft. Kennst Du vielleicht?! Du guckst auch gar nicht mehr richtig auf den Ball. Oder auf den Gegner. Dein Fokus liegt bereits beim nächsten Punkt. Oder dem nächsten Seitenwechsel. Oder beim nächsten Samstagabend mit den Kumpels.

Konzentriere und fokussiere Dich darauf, beim nächsten Training die vermeintlich leichten Bälle mit der höchstmöglichen Konzentration zu spielen. Entsinne Dich an diesen Artikel und an das was Du gleich noch lesen wirst. Schau noch genauer den Ball an. Visiere Dein Ziel noch genauer an als bei allen anderen Schlägen.

Trainiere Deinen Kopf auf diese Weise. Denn die leichten Fehler haben ihren Ursprung in der Einstellung des Spielers.

“Ach, der Punkt gehört eh mir.”

Nein. Jeder Punkt, jeder Winner muss konzentriert gespielt werden. Hast Du schonmal einen Novak Djokovic in einer wichtigen Phase eines Matches einen Ball halbherzig spielen sehen? Oder nicht mit letzter Konzentration? Ganz egal wie leicht der Schlag erschien?

Weg Nummer 2: Körperspannung

Nur wer gut zum Ball steht kann einen guten Schlag spielen. Ein falscher Abstand zum Ball und zack: Fehler. Wenn Du gut zum Ball stehst, ist als nächstes Deine Körperspannung wichtig.

Was bedeutet Körperspannung?

  • Arbeite aus den Beinen heraus beim Schlag
  • Nutze Deinen Oberkörper, Schulter und Hüfte, für Deinen Schlag
  • Sei flexibel im Oberkörper

Vor allem bei halbhohen- und langsamen Bällen neigen wir dazu die Körperspannung zu verlieren. Spannung bedeutet in unserem Fall nicht wie unter Strom Kerzengerade am Ball zu stehen. Hier ist vielmehr die Spannung im Sinne eines Krimis gemeint. Sei gespannt auf Deinen Schlag, sei “on fire”, hab den Ball im Fokus, bereite Dich körperlich auf den Schlag vor und nutze all die Dir gegebenen Mittel Deines Körpers.

Sei einfach heiß auf die Kugel!

Deine Beine, Dein gesamter Unterkörper sind vor allem wichtig wenn Du aus einem langsamen Ball einen schnellen machen willst.

Warum passieren so viele leichte Fehler, wenn ein Spieler einen lahmen Ball “prügeln” will? Er vergisst, dass es auf einen langsamen Ball wesentlich schwieriger zu spielen ist als auf einen schnellen. Man muss wesentlich mehr aus den Beinen heraus arbeiten, als wenn man einen schnellen Ball einfach schnell zurück spielen will.

Merke Dir dies unbedingt:

Will man einen langsamen Ball schnell machen, so musst Du MEHR aus den Beinen und dem Oberkörper heraus arbeiten als wenn Du einen schnellen Ball noch schneller machen möchtest.

Eine große Fehlerquelle wenn es um zu viele leichte Fehler geht.

Weg Nummer 3: Spin

Klingt so einfach. Ist es aber meist nicht. Weil wir ja nicht nur irgendeinen Winner schlagen wollen. Nein nein … Wir wollen den schönsten, härtesten und geilsten Winner schlagen. Den, welchen wir am Tag zuvor von Roger Federer im Fernsehen gesehen haben.

Welcher Tennisspieler hat dieses Problem nicht? Es wird vermutlich keinen lebenden geben.

Zumindest in den enorm wichtigen Matchsituationen: Stell Dein Ego hintenan. Es geht um den Punkt. Um das Match. Um den Sieg. Die junge Dame, oder den jungen Herrn im Publikum kannst Du noch auf andere Weise später beeindrucken.

Spaß beiseite: Spin gibt Dir, sei es Vorhand oder Rückhand, mehr Sicherheit. Auch wenn Du aus dem Halbfeld heraus einen Winner schlagen willst. Gib ihm ein bisschen mehr Spin und ein bisschen weniger Ego mit.

Es wird Deiner Anzahl der leichten Fehler nur entgegen kommen.

Quelle: http://tennis-insider.de